Unser nächstes Ausstellungsprojekt ab 3. September

13. August 2017

Wir bieten gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden unsere Ausstellung jetzt im Gemeindezentrum an der Synagoge am Hasenberg in Dresden. Die feierliche Eröffnung findet am 3. September statt. Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen zu ehren, die sich für die Verteidigung der spanischen Republik gegen die vom faschistischen Hitlerdeutschland unterstützten Putschisten um General Franco eingesetzt haben. Im Jahr 2016 jährte sich die Bildung der Internationalen Brigaden zum 80. Mal. Damals kämpften viele jüdische deutsche Antifaschisten für den Erhalt humanistischer, demokratischer und sozialer Grundwerte, deren Durchsetzung ein wichtiges Ziel der jungen republikanischen Regierung gewesen ist. Die Ausstellung selbst wurde in Spanien geschaffen und unserer Vereinigung zur Verfügung gestellt. Ihr Inhalt spricht für sich. Kataloge sind erhältlich. Hier im Anschluss zwei Grafiken zur Einladung und zum Programm der Vernissage. Darunter der Ausschnitt von der Titelseite des Katalogs (Ausstellung von 2016).

Einladung

Programm

Titelseite Katalog (Ausschnitt)

Unsere Bildungsfahrt im Jahr 2017

20. April 2017

Wir werden unsere Bildungsfahrt in diesem Jahr zum 75. Jahrestag der Zerstörung von Lidice gemeinsam mit AKuBiZ Pirna gestalten und freuen uns auf eine rege Teilnahme vieler InteressentInnen. Weiter unten die Details.
Lidice_2017

Gedenkveranstaltung in Lidice
Das Dorf, dessen Name im Zweiten Weltkrieg zu einem Symbol der faschistischen Willkür wurde, liegt 20 Kilometer westlich von Prag und acht Kilometer von Kladno entfernt. Die Okkupation der Tschechoslowakei durch die Nationalsozialisten hatte tragische Konsequenzen für Lidice. Um die anti-faschistische Widerstandsbewegung zu unterbinden wurde im September 1941 der Chef der Sicherheitspolizei SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich zum stellvertretenden Reichsprotektor ernannt. Während seiner kurzen Terrorherrschaft wurden 5000 anti-faschistische Kämpfer und ihre Helfer verhaftet. Die wagen Inhalte eines Briefes, der an eine Frau adressiert war, die in einer Fabrik in Slaný arbeitete, und vom Mitbesitzer der Fabrik J. Pála beschlagnahmt wurde, weckten den Verdacht der Kladner Gestapo, dass eine Verbindung zwischen dem Attentat auf Heydrich und der Horák-Familie aus Lidice bestehe. Obwohl Verhöre und Hausdurchsuchungen weder Beweismaterial, noch Waffen oder Funksender lieferten, mussten die Nazis einen Akt der Vergeltung für den Tod eines „herausragenden Mannes des deutschen Volkes“ verüben. Dafür wählten sie die Menschen von Lidice. Auf Befehl hin, wurden an jenem schicksalhaften Tag 173 Männer im Garten des Horák-Hofes erschossen. Die Frauen und Kinder wurden in die Sporthalle der Grundschule von Kladno gebracht. Drei Tage später wurden die Kinder von ihren Müttern getrennt und es wurden alle im Vernichtungslager Chelmno in Polen getötet. Die Frauen wurden ins Konzentrationslager Ravensbrück gebracht. Als das Dorf von seinen Einwohnern frei war begannen die Nazis, das Dorf selbst zu zerstören. Erst wurden die Häuser angezündet, danach mit Plastiksprengstoff dem Erdboden gleich gemacht. 1942 war alles, was übrig geblieben war, ein letzter Platz.

Am 10. Juni 2017 jährt sich dieses Ereignis zum 75. Male. Wir wollen der Opfer des Naziregimes gedenken und an sie erinnern.

Ablauf:
– Abfahrt
→ 6.00 Uhr Pirna (Gartenstr. → – gegenüber IKK)
→ 6.30 Uhr Dresden (Hauptbahnhof, Bayerische Str.)
– Ankunft in Lidice gegen 8.45 Uhr
– Gedenkveranstaltung 09.45 Uhr bis 14.00 Uhr
→ Kranzniederlegung, Reden, Kinderchöre, Rede von Martin Chodúr, Ehrenwache
– ab 14.00 bis 16.00 Uhr Besichtigung der Räume der Gedenkstätte (weitere Informationen unter www.lidice-memorial.cz/de/)
– Abfahrt:
→ 16.00 Uhr Lidice
– Ankunft in Dresden 18.30 Uhr, Ankunft in Pirna 19.00 Uhr

Für den Bus wird ein Teilnehmerbeitrag von 10 € bzw. ein Solidaritätsbeitrag von 15 € erhoben. Die verbindliche Anmeldung zur Fahrt kann per Mail an kontakt@akubiz.de oder per Telefon unter 03501-5710090 erfolgen.

Der Teilnehmerbeitrag soll bis spätestens 29. Mai 2017 an nachfolgendes Konto überwiesen werden, erst dann wird das Busticket am 10. Juni 2017 ausgereicht.

AKuBiZ e.V.
Volksbank Pirna e.G.
BLZ: 850 600 00
IBAN: DE34850600001000933180
BIC: GENODEF1PR2
Verwendungszweck: Lidice2017; Vorname/Nachname

Auf den Spuren der Interbrigadisten aus Dresden und Umgebung

18. November 2016

MITTWOCH, 30. November 2016, 19.00 Uhr WIR-AG, Martin-Luther-Str. 21 in Dresden

Anlässlich des 80. Jahrestages der Bildung der Internationalen Brigaden zur Verteidigung der spanischen Republik gegen den Militärputsch 1936 ist das 2. Heft “Wir haben noch etwas zu sagen” erschienen. Darin beschreibt Roland Hering, der Sohn des Widerstandskämpfers, Emigranten und Interbrigadisten Arno Hering, die Wege seines Vaters vom politisch Suchenden zum Kommunisten…

Eine Veranstaltung mit Vortrag, Diskussion und zur Einstimmung mit einem besonderen Beitrag…
gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Link direkt hier danach „No pasaran!“.
No Pasaran!

Radebeul-TV zur Podiumsdiskussion im Radebeuler Kulturbahnhof…

18. November 2016

Die gut besuchte Podiumsdiskussion aus Anlass kritischer Anmerkungen im Stadtrat vor deren Eröffnung und diesbezüglicher Zeitungsberichte wurde erneut von Medien wahrgenommen und Informationen für die Öffentlichkeit angeboten.

Hier der Link auf die wöchentlichen Nachrichten von Rabeul-TV:
Radebeul-TV Woche vom11.11.16 zum 17.11.16

Bei SZ-Online gab es am 14.11.2016 folgenden Beitrag:
Bei der Diskussion um die Spanien-Ausstellung im Kulturbahnhof…

Ein weiterer Beitrag über 20 Minuten wurde von Coloradio Dresden gesendet.

Podiumsdiskussion im Radebeuler Kulturbahnhof

7. November 2016

Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Region Dresden e.V.“ lädt am

Freitag, den 11.11.2016 18:00 Uhr

in den Kulturbahnhof zu einem Gesprächsabend ein.

Im Vorfeld zur Ausstellung über die Geschwister Úriz im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Interbrigaden zur Verteidigung der Spanischen Republik gab es Kritiken und Vorwürfe, ohne dass die Ausstellung gesehen wurde.

Wir freuen uns unter dem Motto „Sehen – Zuhören – Mitreden“ auf eine lebendige und sachliche Diskussion.

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